

Grußwort
Liebe Freundinnen und Freunde der
Jüdischen Filmtage Frankfurt,
herzlich willkommen zu unserer diesjährigen Ausgabe 2026. Kino ist ein Ort der Begegnung. Es öffnet Räume für Geschichten, die uns berühren, irritieren, zum Nachdenken und miteinander ins Gespräch bringen. Auch in diesem Jahr laden die Jüdischen Filmtage Frankfurt dazu ein, jüdische Perspektiven in all ihrer Vielfalt auf der Leinwand zu entdecken: bewegend, streitbar, humorvoll, nachdenklich und voller Geschichten, die weit über den Kinosaal hinauswirken.
In einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, gesellschaftliche Debatten oft von Zuspitzung und Abgrenzung geprägt sind, antisemitische Ressentiments offen zutage treten und nicht zuletzt jüdisches Leben weltweit, aber auch hier in Frankfurt erneut bedroht und infrage gestellt wird, ist ein Festival wie dieses wichtiger denn je. Es macht jüdische Erfahrungen sichtbar, gibt unterschiedlichen Stimmen Raum und lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln. Die Jüdischen Filmtage Frankfurt zeigen auch in diesem Jahr die große Vielfalt jüdischen Lebens und Erzählens – in Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen, in historischen Rückblicken und hochaktuellen Gegenwartsbeobachtungen, in intimen Familiengeschichten ebenso wie in politischen Auseinandersetzungen. Das Programm führt von Frankfurt nach Buenos Aires, von Jerusalem bis Rio de Janeiro, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart nach dem 7. Oktober 2023. Unterschiedlichste Stimmen und Lebensrealitäten treten miteinander in Beziehung und machen sichtbar, wie facettenreich die jüdische Realität heute ist. Dabei geht es nicht nur um jüdische Geschichte, sondern ebenso um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, um kulturelle Vielfalt und um die Frage, wie
wir künftig zusammenleben wollen.
Erstmals präsentiert das Festival kuratierte Sektionen, die dem Programm zusätzliche Tiefe und Orientierung geben. Die Sektion „Rituale“ widmet sich jenen Momenten, in denen Tradition, Familie, Glaube und Gemeinschaft sichtbar werden – von der Brit Mila über Bar- und Bat-Mizwa bis zum Kaddisch. Die Sektion „Uncommon Ground“ richtet den Blick auf den Nahen Osten, auf Geschichte, Erinnerung, Konflikt und die Frage, ob jenseits unvereinbarer Perspektiven dennoch Formen gemeinsamer Verletzlichkeit sichtbar werden können. Beide Sektionen zeigen, wie sehr Film Räume eröffnet, in denen Identität, Erinnerung und Gegenwart neu befragt werden.
Erstmals schafft das Festival mit einem Festival Hub im Cinema des 25h Hotel The Trip und der Bar Shuka mitten im Bahnhofsviertel einen zentralen Ort, an dem Filme, Gespräche und Begegnungen zusammenfinden und die Jüdischen Filmtage Frankfurt über den Kinosaal hinaus erweitern: Hier wird Festivalatmosphäre erlebbar – offen, lebendig, und das mitten in der Stadt!
Unser Dank gilt allen Filmschaffenden, Gästen, Partnerinstitutionen, Förderern und dem engagierten Festivalteam aus Sarah Fischer, Ira Haller und Sonja Roos, die dieses vielfältige Programm möglich machen. Den Besucher*innen wünschen wir inspirierende Filmtage, bewegende Begegnungen und viele Gespräche.
Wir freuen uns auf Sie!
Dr. Ina Hartwig Kulturdezernentin der | Marc Grünbaum Vorstandsvorsitzender und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main |
Förderer

Sponsoren

Partner

Medienpartner


Grußwort
Liebe Freundinnen und Freunde der
Jüdischen Filmtage Frankfurt,
herzlich willkommen zu unserer diesjährigen Ausgabe 2026. Kino ist ein Ort der Begegnung. Es öffnet Räume für Geschichten, die uns berühren, irritieren, zum Nachdenken und miteinander ins Gespräch bringen. Auch in diesem Jahr laden die Jüdischen Filmtage Frankfurt dazu ein, jüdische Perspektiven in all ihrer Vielfalt auf der Leinwand zu entdecken: bewegend, streitbar, humorvoll, nachdenklich und voller Geschichten, die weit über den Kinosaal hinauswirken.
In einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, gesellschaftliche Debatten oft von Zuspitzung und Abgrenzung geprägt sind, antisemitische Ressentiments offen zutage treten und nicht zuletzt jüdisches Leben weltweit, aber auch hier in Frankfurt erneut bedroht und infrage gestellt wird, ist ein Festival wie dieses wichtiger denn je. Es macht jüdische Erfahrungen sichtbar, gibt unterschiedlichen Stimmen Raum und lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln. Die Jüdischen Filmtage Frankfurt zeigen auch in diesem Jahr die große Vielfalt jüdischen Lebens und Erzählens – in Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen, in historischen Rückblicken und hochaktuellen Gegenwartsbeobachtungen, in intimen Familiengeschichten ebenso wie in politischen Auseinandersetzungen. Das Programm führt von Frankfurt nach Buenos Aires, von Jerusalem bis Rio de Janeiro, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart nach dem 7. Oktober 2023. Unterschiedlichste Stimmen und Lebensrealitäten treten miteinander in Beziehung und machen sichtbar, wie facettenreich die jüdische Realität heute ist. Dabei geht es nicht nur um jüdische Geschichte, sondern ebenso um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, um kulturelle Vielfalt und um die Frage, wie
wir künftig zusammenleben wollen.
Erstmals präsentiert das Festival kuratierte Sektionen, die dem Programm zusätzliche Tiefe und Orientierung geben. Die Sektion „Rituale“ widmet sich jenen Momenten, in denen Tradition, Familie, Glaube und Gemeinschaft sichtbar werden – von der Brit Mila über Bar- und Bat-Mizwa bis zum Kaddisch. Die Sektion „Uncommon Ground“ richtet den Blick auf den Nahen Osten, auf Geschichte, Erinnerung, Konflikt und die Frage, ob jenseits unvereinbarer Perspektiven dennoch Formen gemeinsamer Verletzlichkeit sichtbar werden können. Beide Sektionen zeigen, wie sehr Film Räume eröffnet, in denen Identität, Erinnerung und Gegenwart neu befragt werden.
Erstmals schafft das Festival mit einem Festival Hub im Cinema des 25h Hotel The Trip und der Bar Shuka mitten im Bahnhofsviertel einen zentralen Ort, an dem Filme, Gespräche und Begegnungen zusammenfinden und die Jüdischen Filmtage Frankfurt über den Kinosaal hinaus erweitern: Hier wird Festivalatmosphäre erlebbar – offen, lebendig, und das mitten in der Stadt!
Unser Dank gilt allen Filmschaffenden, Gästen, Partnerinstitutionen, Förderern und dem engagierten Festivalteam aus Sarah Fischer, Ira Haller und Sonja Roos, die dieses vielfältige Programm möglich machen. Den Besucher*innen wünschen wir inspirierende Filmtage, bewegende Begegnungen und viele Gespräche.
Wir freuen uns auf Sie!
Dr. Ina Hartwig Kulturdezernentin der | Marc Grünbaum Vorstandsvorsitzender und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main |
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Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R. – Kultur
Westendstraße 43
60325 Frankfurt
069 76 80 36-100
kultur@jg-ffm.de
juedische-filmtage.com
jg-ffm.de
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Westendstraße 43
60325 Frankfurt
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