


JÜDISCHE FILMTAGE
FRANKFURT 2026
EIN FESTIVAL DER KULTURABTEILUNG
DER JÜDISCHEN GEMEINDE FRANKFURT
Einführung – Jüdische Kultur als großes Kino
Die Jüdischen Filmtage Frankfurt (JFT) wurden 2016 von der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt ins Leben gerufen und seit ihrer Begründung durch das Kulturamt und dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Seit 2016 finden sie im zweijährigen Turnus statt und präsentieren ein facettenreiches Panorama jüdischer Filmkultur aus Israel und der Diaspora. Das Festival versteht sich als Plattform für künstlerische Perspektiven, kulturellen Dialog und gesellschaftliche Auseinandersetzung. Jüdisches Kino erzählt von Identität, Erinnerung, Zugehörigkeit und Wandel – mal ernst, mal humorvoll, stets vielschichtig. Mit Spiel- und Dokumentarfilmen, Kurzfilmen sowie künstlerischen Arbeiten bringt das Festival die Vielfalt jüdischer Lebenswelten auf die Leinwände Frankfurts.
Von Beginn an wurde das Festival von einem starken Netzwerk kultureller Partner getragen. Zu den langjährigen Kooperationspartnern zählen unter anderem das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, das Mal Seh’n Kino, das Filmforum Höchst sowie die Arthouse Kinos Frankfurt. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kunst- und Kulturinstitutionen prägen sie das Festival als festen Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft.
Die Jüdischen Filmtage Frankfurt verstehen Film nicht allein als Kunstform, sondern auch als Medium der Begegnung. Begleitend zu den Filmvorführungen schaffen Gespräche mit Regisseur*innen, Produzent*innen und weiteren Filmschaffenden Raum für Austausch und Diskussion. Alle zwei Jahre kommen internationale Gäst*innen nach Frankfurt und eröffnen Einblicke in unterschiedliche jüdische Erfahrungen, Perspektiven und Realitäten.
Als eines der wenigen jüdischen Filmfestivals in Deutschland verfolgen die Jüdischen Filmtage Frankfurt das Ziel, Sichtbarkeit für jüdisches Leben und jüdische Gegenwartskulturen zu schaffen. Das Festival lädt dazu ein, vertraute Bilder zu hinterfragen, neue Perspektiven kennenzulernen und die Vielstimmigkeit jüdischer Erfahrungen wahrzunehmen. Die ausgewählten Filme erzählen von persönlichen und kollektiven Erinnerungen, von generationenübergreifenden Familiengeschichten, gesellschaftlichen Umbrüchen und den Herausforderungen unserer Zeit.
Im Mittelpunkt steht dabei der Glaube an die verbindende Kraft von Kunst und Kultur. Filme eröffnen Räume für Reflexion, Empathie und Dialog über gesellschaftliche, kulturelle und politische Grenzen hinweg. Sie ermöglichen Begegnungen zwischen unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer offenen, pluralen und demokratischen Gesellschaft über Grenzen hinweg.
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