Berlin – Jerusalem

Regie: Amos Gitai, Frankreich/Israel/Italien/Niederlande/Großbritannien 1989, Drama/Kunstfilm, 89 Min., hebräische OF mit englischen UT

03.09., 18.00 Uhr, Kino des DFF

Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, 60596

Karten:

tel.: 069 961 220 220 
onl.: www.dff.film

In diesem poetischen Film von Amos Gitai aus dem Jahr 1989 treffen zwei Frauen aufeinander: die deutsche Dichterin Else Lasker-Schüler und die russische Zionistin Tania Shohat. Sie begegnen sich erst im Berlin der 1920er-Jahre und dann 1945 in Jerusalem. Gitai verbindet die Leben der beiden Frauen zu einer Erzählung von expressionistischer Freiheit und nationalsozialistischer Gewalt, von der harten Wirklichkeit im Kibbuz und hoffnungsvollen Gründungsmythen. Die Stadt Jerusalem in all ihren Facetten bestimmt den Film – Jerusalem als Ziel der poetischen und ideologischen Träume und als gewaltbereite Gegenwart.

Gitai kontrastiert die Geschichte eindrucksvoll mit choreografischen Elementen der Tanzgruppe Pina Bausch sowie mit medialen Zeugnissen der Ersten Intifada im Jahr 1989.